Zwiesel Fortessa AG

Galerie


Dr. Schott-Strasse 35

94227 Zwiesel

DEUTSCHLAND

Tel.: 0049 9922 98249

Internet: www.zwiesel-glas.com


Besitzer: Zwiesel Fortessa AG

Gegründet: 1884 durch den Glaschemiker Otto SCHOTT


Der Grundstein wurde 1884 durch den Glaschemiker Otto SCHOTT (1851 – 1935), dem Physiker Ernst ABBE (1840 – 1905) und dem Optiker und Feinmechaniker Carl ZEISS (1816 – 1888) gelegt.
Bis 1991 produzierten die damals unter dem Namem Schott AG, auch Gläser aus Bleikristall. 2001 übernahm die Table Top Alliance AG die Mehrheitsbeteiligung, worauf nur ein Jahr später das fast bruch- und spülmaschinenfeste Tritan-Kristallglas präsentiert wurde. Im Jahr 2005 wurde aus Schott AG, die Zwiesel Kristall AG unter der die beiden Marken Zwiesel 1872 und Schott Zwiesel vermarktet wurden. Am 01-10-2015 wurde Andreas BUSKE Alleineigentümer und Vorstand des Unternehmens. Seit 2020 gibt es im Unternehmen, die neue Dachmarke Zwiesel-Glas. Im 2022 tut man sich mit der amerikanischen Firma Fortessa zusammen, woraus die Zwiesel Fortessa entstand.
Im Areal der Firma Zwiesel Fortessa, wurde am 25. Mai 2007 eine Glaspyramide erstellt, sie hält den offiziell Weltrekord als höchste Glaspyramide der Welt. Die Gesamthöhe beträgt 8,06 Meter, sie besteht aus 65 Etagen und es wurden dazu 93’665 Gläser der Serie Neckar gebraucht. Das Gesamtgewicht der Pyramide beträgt 11,6 Tonnen. 10 bis 25 Mitarbeiter und Auszubildende stapelten rund 2 Wochen lang von Hand die Gläser neben und übereinander.

Ein ganz persönliches Anliegen hab ich da noch anzubringen, man sollte nicht immer wirklich gute Gläser abschaffen und durch schlechtere ersetzen und man sollte endlich einsehen, es gibt keine Glas-Serie, mit der ungefähr gleichen Form von dick zu dünn und klein zu hoch, die für alle Weine gehen soll. Es gibt auch nicht das Glas für alle Weine, auch wenn das immer wieder ein paar versuchen oder glauben, Sie hätten es gefunden. Würde man seine eigen produzierten Gläser mal selber richtig testen, so müsste man doch sehen, das Weissweine, Rosé und Rotweine ganz andere Designs verlangen, als dies eine Glas-Serie vorgibt, etwas was natürlich alle Glasfabrikanten betrifft. Dann bringt einer eine neue Serie auf den Markt, folgen die anderen unnötig nach. Darum bitte nehmt mal die beste Form aus jeder Glas-Serie für die passende Traube / Trauben heraus und bringt diese etwas verbessert hinaus. Daraus könnte man in der exakt gleichen Form, 3 Serien herstellen,
1) die normal maschinell hergestellten und recht stabile Glas-Version für die Gastronomie und Weinliebhaber.
2) das dünnwandige für Wein-Enthusiasten und Profis und solche, die sich abheben wollen.
3) Die handgefertigten mit Gravur im Fuss für diejenigen, denen das Geld im Garten wächst. Martin Sutter.

Die Glas Serie Viña wurde im Jahr 2003 auf den Markt gebracht, die Gläser wurden eines der ersten richtigen Konkurrenz-Weingläser zu Riedel. Die Serie Vinum von Riedel sieht auch fast gleich aus. Das Viña ist ein gutes Glas und vom Preis her für die Gastronomie, in der sozusagen laufend Gläser in Brüche gehen, ein noch erschwingliches.
Die Glas Serie Fine wurde 2007, noch durch die Zwiesel Kristal AG im Markt eingeführt. Es sind Gläser, die mit konkaver Form den Duft sozusagen von selbst, ohne zu schwenken nach oben treibt. Das Design wurde in enger Zusammenarbeit mit der D.W.S. Deutscher Wein und Gastronomieschule entwickelt. Wenn es geschwenkt wird, verliert es den Duft, also nach einem Schwenk zuerst etwa 15 Sekunden auf dem Tisch ruhig stehen lassen. 2010 brachte René Gabriel sein universal Glas auf den Markt, vergleichen Sie doch mal diese Form mit dem Fine Burgund, das eben 2007 das Licht der Welt einfing.
Die Glas Serie Pure bzw Belfesta, wurde im Jahr 2009 eingeführt. Die Kante im Glas, soll die optimale Füllmenge für den eingeschenkten Wein kennzeichnen, wodurch aber nicht nur Vorteile sondern auch Nachteile entstanden. Das auffallende Design sorgt für Frische im Duft, was den Weissweinen zu gute kommt aber bei den Roten eher die Wärme bzw. den Charme entzieht. Den Burgunder Kelch aus dieser Serie, halte ich daher persönlich für Pinot Noir ungeeignet. Ganz anders sieht es beim Pure Weisswein-Glas mit Füllmenge 40,8cl aus, ein wunderbares Glas, wäre es noch in einer dünneren Glas Version zu haben, käme ich vermutlich ins Schwärmen. Für den Sauvignon Blanc einfach super und für müde Chardonnay, sorgt es für einen belebten Eindruck. Martin Sutter.

Galerie Zwiesel Fortessa AG