Jacques Trichard

Galerie


Les Charmes/Les Pillets

69910 Villié-Morgon

(Beaujolais Burgund) FRANKREICH


Besitzer: Jaques Trichard

Rebenbestand rot: Gamay

Der Betrieb ist geschlossen


Rotweine

Morgon AC

Rebsorte: 100% Gamay

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Morgon AC, Les Charmes Vieilles Vignes

Rebsorte: 100% Gamay

Rebenfläche: 6 ha

Jahresproduktion: 18’000 Flaschen (2005)

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Régnié AC

Rebsorte: 100% Gamay

Die Domaine ist über die Rue Grange Cochard zu erreichen, die vermutlich mehr im Navi zu finden ist, als Les Charmes und Les Pillets. Jacques Trichard und Frank Chinquin, waren 1995 für mich im Beaujolais die Top-Adressen für gute Weine aus dieser Region. All die anderen hoch gepriesenen Namen wie Château Thivin, oder die Domaine Descombes, hielten vor allem über die Jahre gegen die zwei kleinen Winzer nicht stand. Bei Jacques wird wohl der Betrieb verkauft wenn die Rente naht, seinen Sohn, habe ich noch „musikverrückt“ gemacht, er arbeitet jetzt bei Sony in Paris. Bei Chinquin wird sein Sohn, der dem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten ist, das Zepter übernehmen. Jacques Trichard hat seinen Betrieb eingestellt. Was für ein Verlust für die Gemeinde Morgon.

1993Morgon, Les Charmes. Bordeauxrot mit breitem Mahagoni-Rand. In der Nase eingekochte, süsse Erdbeeren mit leicht bitter endenden Noten. Im Gaumen zeigt er sich immer noch mit einer gewissen Frische und gut stützender Säure. An Erdbeeren erinnert er auch im Gaumen, und das bei einem Wein, der wohl verstandenen 16 Jahre alt ist und aus einem Cru de Beaujolais stammt. Wenn die Korken mitmachen, dann werden diese Abfüllungen auch noch ihren zwanzigsten Geburtstag erleben. Davon könnten sich einige Burgunder aus der Côte d`Or eine Scheibe abschneiden.
Am 18-04-2009 kühl aus dem Keller, 15/20 aus dem Fine/Burgund/Schott-Glas.
1992Morgon, Les Charmes. 100% Gamay.
Dunkles Mahagonirot. Sehr feines, tiefes, filigranes Bouquet. Unerwartete Eleganz für diesen Jahrgang. Es duftet nach Holz, Zimt und sehr dezent nach Erdbeeren. (das nur bei ruhig gehaltenem Glas) Im Gaumen seidenweich, kommt er mit der genau richtigen Dosis an Säure, um Frische zu zeigen. Im Nachhall dann kräftiger als direkt im Gaumen, dazu kommt auch noch der Abgang dezent aber deutlich hinzu. Wunderbar und immer wieder erstaunlich, was dieser Trichard produziert hat.
Am 22-11-2021 mit 20°C getrunken 16/20, aus dem Veritas/Burgund-alt/Riedel-Glas.

Galerie Jacques Trichard