Hostellerie des Clos

Galerie


18, Rue Jules-Rathier

89800 Chablis

FRANKREICH

Tel.: 0033 386 42 10 63 / Fax: 0033 386 42 17 11

E-Mail: contact@hostellerie-des-clos.fr

Internet: www.hostellerie-des-clos.fr


Restaurant

Geschlossen: vom 20. Dez. bis 20. Jan.

offen: 7 Tage offen

Tagesmenu: 35 Euro Montag bis Freitag

Menu: 43 Euro bis 80 Euro

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Hotel

Hotelzimmer: 67 bis 288 Euro

Frühstück: 14 Euro

Die Hostellerie des Clos in Chablis, etwas ausserhalb des Zentrums, erstrahlte bei meinem letzten Besuch im Dezember wieder frisch und wesentlich angenehmer, als noch anfangs 2000. Das Zimmer das ich buchte für 67 Euro war nicht gross, doch recht komfortabel. WC separat, Dusche gross genug, aber beim Lavabo war es dann schon etwas zu klein geraten. Die Aussicht, die ich vom Zimmer 9 hinten hinaus hatte, war dann aber für 67 Euro wieder mehr als komfortabel. Auch der kleine Schreibtisch war wie bestellt, gut an seinem Platz. Leider gibt es aber immer wieder Frauen, die mit ihrer Schminke Mobiliar beschädigen, als koste das nichts und übersehen, dass ein Schreibtisch kein Schminktisch ist. Eine solche Unachtsamkeit, gerade an neuem Mobiliar, habe ich leider nicht zum ersten Mal angetroffen. Die Zimmer sind ohne Heizkörper und werden durch die Klimaanlage beheizt. Die Anlage ist aber nicht kälter als 18° einstellbar, im Winter ist mir das zu warm und den Schalter zum abschalten habe ich nicht gefunden. Ein kleiner eventueller Nachteil.
Im Restaurant blasen auch wieder Klimageräte den Saal in die richtige Temperaturstimmung, auch da bekam ich zuerst einen Tisch, der mir eher wie im Aussenbereich vorkam. Nach kurzem Handzeichen zum Herr Sommelier, nein so nicht, wurde mein Platz sofort und ohne wenn und aber getauscht. Normalerweise bestelle ich in Frankreich immer ein Menu, hier sagte mir aber das a la carte, mehr zu. Zuerst einen Zander, danach das Filet, beides wunderbar und so gut, dass man auch zu viel davon essen würde. Bei mir gab es dann aber noch Käse vom Wagen, der reichte dann längst um meinem Magen auch noch den letzten Platz zu rauben. Die Weinkarte ist für Weinliebhaber und solche, die den Chablis noch nicht kennen, fast ein muss, leider bringt das Personal aber etwas zu wenig Geduld auf, diese Bibel richtig studieren zu können. Auch hat sich der Sommelier bei meinen zwei Flaschen auf dem Tisch vergriffen und schenkte den falschen Wein, in das noch gefüllte Glas mit einem anderen Wein ein. Als ich ihn darauf hinwies wollte er es anfangs gar nicht wahrhaben, doch die beiden Herren vom Tisch nebenan beobachteten das ganze auch und stimmten meiner Kritik zu. Jetzt wurde es dem Sommelier unangenehm und er offerierte mir sofort zwei ganz gute Gläser Rotwein. Eines davon sogar ein 1994 Château Fetit Clinet aus Pomerol. Da dachte ich mit Vergnügen, das darfst Du das nächste Mal wieder tun. Ein nächster Besuch lässt hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten.

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