Clos Fourtet


1, Chatelet Sud
33330 Saint-Emilion
(Libournaise Bordeaux) FRANKREICH
Tel.: 0033 557 24 70 90 / Fax: 0033 557 74 46 52
E-Mail: closfourtet@closfourtet.fr
Internet: www.closfourtet.com


Besitzer: SC Clos Fourtet
Direktor: Pilippe CUVELIER
Rebenfläche: 20 ha
Rebenbestand: 85% Merlot, 10% Cabernet Sauvignon und 5% Cabernet Franc
Jahresproduktion total: ca. 80’000 Flaschen

Rotwein

Clos Fourtet, 1er Grand Cru Classé B, Saint-Emilion AC

Ausbau: in bis zu 75% neuen Barriques
Jahresproduktion: ca. 58’000 Flaschen
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Zweitwein

La Closerie de Fourtet

Jahresproduktion: ca. 22’000 Flaschen

2016Clos Fourtet. Vorabzug. Tief dunkles violett, das zum Zentrum hin fast schwarz wird. Viel verführerische Frucht-Aromen, wie sie jedoch später kaum mehr so auftreten. Auch im Gaumen grossartig, rund, fein, vollmundig und mit vielen Beerenfrucht-Aromen. Ein Clos Fourtet, der Superklasse. An der grossen Verkostung der Grands Crus de Bordeaux an der Vinexpo in Bordeaux.
Am 20-06-2017 +17/20 aus dem Vinum/Chianti/Riedel-Glas.
Nochmals. Sehr dunkles Kirschrot. Das Bouquet tief, schwer, verhalten und es duftet nach schwarzen Beeren. Im Gaumen sehr gut, frisch und schon fast mit unglaublicher Fruchtaromatik, sie ist verbunden mit einer angenehmen Süsse, wobei auch die Holzaromen vom Barrique sehr gut eingebunden sind. Der Nachhall ist lang, der Abgang fein. Ein Wein, der jetzt schon sehr viel Spass macht und es auch noch lange tun wird. An der grossen Verkostung der Grands Crus de Bordeaux im Hotel Dolder Zürich.
Am 13-11-2018 17/20 aus dem Vinum/Chianti/Riedel-Glas.
2012Clos Fourtet. Vorabzug. Tief dunkles Kirschrot. Das Bouquet verhalten, wirkt aber tief. Im Gaumen dann als ein modern kräftig gemachter Wein zu erkennen, der mit Zimt-, Holz- und Frucht-Aromen auftritt. Dem fruchtigen Jahrgang nicht ganz entsprechend gut, fällt dieser eher holzbetont aus.
Am 17-06-2013 15,5/20 aus dem Vinum/Chianti/Riedel-Glas.
2010Clos Fourtet. Tief dunkles Kirschrot, das zum Zentrum hin fast schwarz ist. In der Nase konzentriert fein und noch mehr auf der fruchtigen Seite. Im Gaumen vollmundig, weich mit guter Säure, das Holz noch zurückhaltend, der Nachhall lang. Der kommt gut und gefällt jetzt schon. An der VINEXPO an der grossen Primeur Verkostung.
Am 20-06-2011 17/20 aus dem C+S Bordeaux-Glas.
2008Clos Fourtet. Tief dunkles Kirschrot. Wirkt in der Nase sehr frisch und hat ein Bouquet von Kräuter, Frucht sowie dezenten Hefe Noten mit etwas Süsse. Im Gaumen Cassis und Tabakgeschmack. Er kommt gut zum Abgang und zeigt auch im Gaumen eine gute Frische bis zum Schluss.
Am 23-06-2009 16,5/20 aus einem Bordeaux-Glas an der Vinexpo.
1999La Closerie de Fourtet. Tief dunkles Mahagonirot. Das Bouquet tief, etwas animalisch, breit, offen und sehr gefällig. Im Gaumen dann mit Tabak, Holz und guten Frucht-Aromen. Er wirkt ausgeglichen, trocken und bringt eine gute Säure mit. Im langen Nachhall steckt eine gute Fruchtsüsse, jedoch bricht er aromatisch bereits Mitte Gaumen ab. An der grossen Bordeaux Blinddegustation mit 7 Personen und 28 Weinen, an der er mit 14,78/20 Punkten den 22. Platz belegte.
Am 20-10-2019 15,5/20 aus dem Vinum/Chianti/Riedel-Glas.
1989Clos Fourtet. Die Flasche wurde perfekt gelagert. Zapfenlänge 5,4cm, davon wurden nur gerade 1,7cm durch den Wein Nass. Der Zapfen hätte also sicher noch weitere 10 Jahre gehalten. Tief dunkles Bordeauxrot. Die Nase präsentiert sich eher zurückhaltend aber gediegen. Es riecht süss nach Nussbutter und Barriques-Zimt-Noten. Frisch aufgemacht erinnert er mich auch etwas an den Duft der alten Zahntechnischen Labore. Nicht das Sie jetzt glauben es riecht nur so, aber wenn Sie das einmal in der Nase hatten, dann werden Sie es vielleicht bei diesem Wein auch wieder entdecken. Dieser Duft bleibt jedoch nur anfangs. Im Gaumen ist er dann voll und butterweich mit noch guter Säure, zeichnet er ohne Kanten. Ein minutenlanger Nachhall und ein kleiner, warmer Abgang bilden das Finale. Er ist kein Angeber eher ein subtiler, also ein Sofa-Wein zum Geniessen.
Am 04-10-2007 16,5/20 aus dem Audrey/Bordeaux/Schott-Glas.
Nochmals. Jetzt an der grossen Bordeaux Blinddegustation, an der er mit 16,57/20 Punkten den 1. Platz von 10 Weinen belegte und damit Angelus und Clinet, der sogar 100/100 Punkte von R. Parker kassierte, hinter sich liess. In meinen Notizen an dieser Degustation notierte ich: Dunkles Mahagonirot. In der Nase fein, offen nach Zimt, Frucht und mit grosser Tiefe. Im Gaumen kompakt mit guten Röst und Frucht Aromen. Der Nachhall fast seidig fein, ein von mir aus gesehen perfekt gemachter Wein, der jedoch mit viel Spass nun langsam ausgetrunken werden sollte.
Am 15-05-2011 17/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas.
Nochmals. Dunkles Bordeauxrot, bis ins Mahagonirot auslaufend. Das Bouquet kräftig, offen, ohne Tiefe, mit Rotbeeren-Aromen. Im Gaumen vollmundig, weich, mit viel Frucht- und Kaffee-Aromen, hat eine gute Säure, ist kräftig und das auch im Nachhall. Bei einer kleinen Blinddegustation mit 4 Weinen, an der er mit 17/20 Punkten den 1. Platz belegte.
Am 16-06-2019 17/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.
1982Clos Fourtet. Dunkles Kirschrot bis Mahagonirot. Das Bouquet im Verhältnis zum Alter zeigt sich immer noch mit Frische und roten Früchten. Auch im Gaumen überzeugt der jetzt fast 30 jährige Wein immer noch, oder noch mehr. Er ist vollmundig, mit immer noch angenehmer fetter Struktur und hinterlässt einen sehr langen Nachhall. Im Abgang bricht er ab, trotzdem kann ich diesen Wein vor allem aus einer Magnum gerade für 1982 Geborene zur Geburtstagsfeier nur empfehlen. Ich erinnere mich noch als die Zeitschrift VINUM diesen grandiosen Jahrgang zum schnellen austrinken empfahl, was für eine Fehleinschätzung.
Am 23-05-2010 17,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas. Parker gab diesem Wein übrigens im März 1989 nur 84/100 Punkte, was aus meiner Sicht zeigt, dass der Wein nie richtig degustiert wurde, denn auch er schreibt von Frühreife.
1961Clos Fourtet. Sehr dunkles Bordeauxrot mit kaum Altersanzeichen. Er wirkt immer noch verschlossen, zeigt aber etwas Frucht. Sein kräftiges Säure–Tannin-Gerüst wirkt auch noch etwas bitter, jedoch hat er wohl auch zu wenig Körper, um mit alle dem fertig zu werden.
Am 28-10-1987 aus dem Vinum/Chardonnay/Riedel-Glas, ohne Noten notiert.