Château Léoville Barton


33250 Saint-Julien
BORDEAUX FRANKREICH
Tel.: 0033 556 59 06 05 / Fax: 0033 556 59 14 29
E-Mail chateau@leoville-barton.com
Internet: www.leoville-barton.com


Besitzer: Anthony Barton
Rebenfläche: 46 ha
Pflanzendichte: 9000 Rebstöcke/ha
Rebenbestand: 72% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot und 8% Cabernet Franc

Rotwein

Château Léoville-Barton, 2ème Grand Cru Classe, Saint-Julien AC

Jahresproduktion: ca. 250’000 Flaschen
Ausbau: es werden zu 50% neue Barriques eingesetzt
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Zweitwein

La Réserve de Léoville-Barton

Jahresproduktion: ca. 60’000 Flaschen

Hugh Barton war es, der 1821 Château Langoa Barton kaufte. Nur fünf Jahre später, also noch vor der Klassifikation von 1855, konnte er ein Teil der Rebengärten vom grossen Léoville Las-Cases Besitz kaufen und gründete damit Château Léoville Barton. Beide Château gehören auch heute noch der Familie Barton. Léoville Barton, als 2ème Grand Cru Claasé, besteht eigentlich nur aus Keller-Gebäuden, denn das Château auf dem Etikett von Léoville Barton, ist Château Langoa Barton und Langoa ist aber nur ein 3ème Grand Cru Classe, daher musste das kleinere dem grösseren weichen.

2013Château Léoville Barton, 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien. Kirschrot. Feines, flaches und etwas fassiges Bouquet. Im Gaumen mehr Frucht, aber noch verschlossen. Er bringt eine präsente Säure, aber auch einen feinen Abgang mit. Mir gefällt im Moment der Langoa Barton besser, doch wird sich dieser wohl in Zukunft, vor den anderen setzen.
Am 09-11-2015 16/20 aus dem Vinum/Chianti/Riedel-Glas.
2008Château Léoville Barton, 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien. Verhalten tiefes sauberes Bouquet, das an schwarze Beeren und Vanille Süsse erinnert. Im Gaumen weich, fleischig, voll, frisch mit den Aromen eingelegter Kirschen. Ein modern gemachter Wein ohne Länge und grossen Reiz.
Am 23-06-2009 15,5/20 aus einem Bordeaux-Glas.
1999Château Léoville Barton, 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien. Tief dunkles Bordeauxrot. In der Nase tief und immer noch frisch mit Holz und starken Röstaromen die kaum die Frucht durchlassen. Das Bouquet ist gut doch steckt da mit der Reifung sicher noch mehr drin. Im Gaumen herrscht durch die Röstaromen eine präsente Bitterkeit, trotzdem hat er Schmelz und auch etwas Süsse und Frucht. Er hat eine kraftvolle Aroma Entwicklung und einen langen Nachhall. Finesse und Abgang fehlen noch.
Am 30-10-2010 15,5/20 aus dem Audrey/Bordeaux/Schott-Glas.
Nochmals. Tief dunkles Bordeauxrot. Im Bouquet Holz- und Grünnoten, er wirkt kompakt aber flach, bringt Holz- und Zimtnoten hervor. Im Gaumen mit guter Fülle als auch Dichte, er wirkt sehr frisch und etwas ungehobelt. Ein Wein, der noch recht viel Zeit verlangt und sich im Moment eher noch verschlossen zeigt, aber auch Grösse signalisiert. An der grossen Bordeaux Blinddegustation mit 7 Personen und 28 Weinen, an der er mit 15,28/20 Punkten den 15. Platz belegte. (Infos im Lexikon)
Am 20-10-2019 16,5/20 aus dem Vinum/Chianti/Riedel-Glas.
1995Château Léoville Barton, 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien. Dunkles Bordeauxrot. Es braucht etwas Zeit und Luft bis sich das Bouquet öffnet und konzentriert, gut ausbalancierte Aromen von Holz und Cassis aufkommend. Im Gaumen, Bordeaux von der schönsten Seite und nach 20 Jahren, immer noch mit erstaunlicher Frische. Vergeht die Zeit, so kommt die Frucht und die erinnert an kaltes Brombeerenkompott. Er ist noch in vollem Elan und besitz immer noch eine geschmeidige Struktur mit angenehmer Säure. Dieser Wein nimmt auch noch die nächsten 10 Jahre locker in Angriff.
Am 30-01-2016 16,5-17/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.
Nochmals. Dunkles Bordeauxrot mit klarem Rand. Das Bouquet relativ flach, mit dezenter Zimt- und Grün-Note. Im Gaumen anfangs fein, dann holzbetont, wird kurz, trocken und bricht nach hinten ab. Er zeigt mit etwas mehr Luft auch Frucht. (Kommentar, der hat sicher zu wenig Luft gehabt.) An der grossen Bordeaux Blindverkostung mit 11 Teilnehmern, an der er mit 15,68/20 den 12. Platz von 25 Weinen belegte. Zur Info Château Léoville Barton. (Infos im Lexikon)
Am 19-02-2019 15/20 aus dem Viña/504/Schott-Glas.
1990Château Léoville Barton, 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien. Tief dunkles Mahagonirot. In der Nase wirkt er sehr tief, schwer kompakt, er bringt nur dezente Fruchtnoten mit, die aber nicht so Recht dazu gehören wollen. Im Gaumen ausgewogen gut im Fett, angenehme Tabak und nicht passenden Metall Aromen. Er lässt etwas Kraft vermissen und auch zum Abgang bringt er es nicht. An der grossen Bordeaux Blinddegustation, an der er mit 15,58 Punkten den 17. Platz von 33 Weinen erreichte. (Infos im Lexikon)
Am 15-01-2012 16/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.
1988Château Léoville Barton, 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien. Dunkles Ziegelrot. In der Nase rote Früchte, Zimt und bittere Noten, in schon fast Parfüm mässiger Art. Zudem ist er auch leicht grün und besitzt einen korkartigen Duft. Im Gaumen ist er vollmundig, weich und im guten Zustand. Leider hinterlässt er aber einen nicht ganz sauberen Eindruck und überzeugt eigentlich nur im vorderen Gaumen. An der grossen Bordeaux Blinddegustation, an der er mit 13,55/20 Punkten den 22. Platz von 23 Weinen belegte. (Infos im Lexikon)
Am 18-10-2009 13,5/20 aus dem Fine/660/Schott-Glas.
1986Château Léoville Barton, 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien. Bordeauxrot mit klarem Rand. In der Nase verhalten, grün, Melonen, Kirschen und Holz, aber alles sehr dezent. Im Gaumen weich, grün, frisch, etwas Holz, er wirkt kalt, schlank und endet bitter und sauer. Der Abgang fehlt. Eine eher lieblose Angelegenheit, die sich aber gut bezahlen liess. Halten liess er sich sicher noch länger, aber für was muss man sich fragen?
Am 02-06-2009 12,5/20 aus dem Fine/660/Schott-Glas.
1985Château Léoville Barton, 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien. Tief dunkles Bordeauxrot. In der Nase immer noch recht frisch. Im Gaumen gleich der Farbe, mit überraschender Frische. Zeigt Kraft und weist einen schönen Abgang aus. Sauber gemacht, braucht noch etwa 5 Jahre.
Am 31-12-99 17/20 aus dem Vinum/Bordeaux/Riedel-Glas.
Nochmals. Dichtes Bordeauxrot. In der Nase tief und fein. Im Gaumen ausgeglichen mit leichten Röstaromen. Guter Nachhall.
An der grossen Bordeaux Blinddegustation, an der er mit 16,73/20 Punkten den 6. Platz von 28 Weinen belegte. (Infos im Lexikon)
Am 23-04-2006 16,5/20 aus dem Vina/404/Schott-Glas, da traf ich wohl den Durchschnitt auf den Punk.
Nochmals. Dunkles, klares Bordeauxrot. Das Bouquet fein, tief, erdig und an schwarze Beeren erinnernd. Im Gaumen vollmundig, angenehm, ausgereift und immer noch mit Kraft. Im Nachhall kommt er pfefferig und mit guter Säure. Ein Sofa-Wein, der ausser Musik oder ein gutes Buch keine weitere Begleitung braucht. Am Unabhängigkeitstag, oder wie man bei uns sagt, am Nationalfeiertag der USA getrunken. Es gibt eben immer einen Grund, etwas Gutes aus dem Keller zu holen.
Am 04-07-2011 16,5-17/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas. Unbedingt dekantieren.
1981Léoville Barton, 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien. 12 Vol% Alc. Bei einer Degustation mit der Zeitschrift Vinum, hinterliess er keinen guten Eindruck. Ein freudloser, etwas staubig und muffig wirkender Wein. Bewertung von anderen: Wine Advocate Robert Barker +84/100.
Im November 1989 11/20. Martin Sutter.
1978Léoville Barton, 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien. Bei einem Nachtessen in Pauillac. Ein aus meiner Sicht, typischer Saint-Julien. Gut, fein, fruchtiges Bouquet. Im Gaumen noch etwas herb und trocken, aber trotzdem gut zu trinken. Bewertungen von anderen: Wine Advocate Robert Parker 86/100.
Am 26-08-1989 15/20. Martin Sutter.
1970Léoville Barton, 2ème Grand Cru Classé Saint-Julien. 12 Vol% Alc. Bei einem Nachtessen in Pauillac, machte er einen guten, aber etwas harten und noch nicht reifen Eindruck. Bewertung von anderen: Wine Advocate Robert Parker 87/100.
Am 26-08-1989 13/20. Martin Sutter.