Château La Gaffelière


33330 Saint-Emilion ( Bordeaux )
FRANKREICH
Tel.: 0033 557 247 215 / Fax: 0033 557 246 906
E-Mail: chateau-la-gaffeliere@chateau-la-gaffeliere.com
Internet: www.gaffeliere.com


Besitzer: Léo de Malet-Roquefort
Rebenfläche: 21,5 ha
Rebenbestand: 80% Merlot und 20% Cabernet Franc
Pflanzendichte: ca. 6000 Rebstöcke pro ha
Jahresproduktion: 70’000 Flaschen

Rotwein

Château la Gaffelière, 1er Grand Cru Classé B, Saint-Emilion AC

Ernte: von Hand
Ausbau: 12 Monate in 100% neuen Barriques
*****

Zweitwein

Clos la Gaffelière

Château la Gaffelière getrennt durch die Zufahrtstrasse nach Saint-Emilion, auf der einen Seite das Château auf der anderen das Büro und der Keller. Das Château befindet sich eigentlich in allerbester Gesellschaft, denn oberhalb von La Gaffelière befindet sich Château Belair und Château Ausone und unterhalb von La Gaffelière ist das Château Canon-La-Gaffelière das nicht einmal ein 1er Cru ist, und trotzdem den dreifachen Preis erzielt. Hoffen wir vor allem für die recht gute Lage, dass sich das irgendeinmal ändern wird.

2015Château la Gaffelière. Dunkles Kirschrot. Tiefes, sehr feines Bouquet, mit guter Frucht und Süsse. Da freut man sich schon, auf den ersten Schluck. Im Gaumen noch besser, vollmundig, druckvoll und direkt zum Abgang gehend. Grosser Wein, der eine vielversprechende Entwicklung vor sich hat. Der Keller wurde erst 1990 neu gebaut und hat damals gar nichts gebracht. Nun scheint man mit dem erneuten Kellerbau im 2013, die richtigen Weichen gestellt zu haben. An der grossen Degustation der Grands Crus de Bordeaux bei Zürich.
Am 09-11-2017 +17/20 aus dem Vinum/Chianti/Riedel-Glas.
2014Château La Gaffelière. Dunkles Kirschrot. Das Bouquet zurückhaltend fein. Im Gaumen vollmundig, fein und fett mit Noten von Tabak. Ein kraftvoller Wein mit langem Nachhall und dezentem Abgang. Hat eine gute und lange Zukunft vor sich.
Am 15-06-2015 16,5/20 aus dem Vinum/Chianti/Riedel-Glas. Als Vorabzug an der Vinexpo.
Nochmals. Kirschrot. Weich, tief, breit und ein an Himbeeren erinnerndes Bouquet. Auch im Gaumen mit Beeren, erdigen und Konfitüren-Aromen. Er besitzt eine leicht mehlige Struktur, hat aber eine sehr gefällige Aromatik. Beim Schreiben dieser Zeilen, hatte ich kein Zugriff auf diese Notizen vom Juni 2015, man sieht aber daraus, wie sich nun der Wein aromatisch anders präsentiert, als man hätte annehmen dürfen. Vielleicht ist aber auch der Vorabzug nicht so gewählt worden, wie das hätte sein sollen. Die Benotung erfolgte aber interessanter Weise mit der gleichen Note, mit aber sogar eher steigender Tendenz. Abwarten und in einem Jahr nochmals testen, so würde ich bei diesem Wein vor einem Grosseinkauf vorgehen.
Am 20-10-2016 +16,5/20 aus dem Vinum/Chianti-Riedel-Glas.
2008Château La Gaffelière. Tief dunkles violett. In der Nase schon sehr unangenehm, es riecht alkoholisch und oxidiert. Im Gaumen kommt er glatt aber eben auch oxidiert. Wenn ein Château an einer Fachdegustation so einen Wein hinstellt, und die Flaschen nicht zuerst degustiert bevor Sie dem Publikum serviert werden, dann kann es für so ein Fehlverhalten nur zwei Möglichkeiten geben; zum ersten man riecht den Fehler nicht, was zum Angebot der letzten Jahre passen würde oder fast noch schlimmer, es interessiert diese Leute einfach nicht weil Sie die Weine so oder so verkaufen.
Am 23-06-2009 10/20 Vorabzug an der Vinexpo aus einem Bordeaux-Glas.
1988Château La Gaffelière. Bordeauxrot mit Mahagonirand. In der Nase leichtes Rosen und Stall Bouquet. Der Wein wirkt in der Nase eher leicht und fein. Im Gaumen kommt er gar nicht gut. Zuerst ein Büchsenfrucht-Geschmack, dann bitter, grün, unreif und unharmonisch. Milde gesagt, ein schlanker Wein. Das Schlimme daran ist, mit langem Luft Kontakt wird das nur noch schlimmer.
Am 19-08-2008 11/20 aus dem Vinum/Chardonnay/Riedel-Glas.
1952Château La Gaffelière. An der Steinfels-Auktion. Bräunlich. Das Bouquet aus dem INAO-Glas kaum zu beurteilen. Im Gaumen fein, sehr schlank, trocken und etwas bitter. Es geht gerade noch, trinken würde ich den nur noch geschenkt.
Am 11-06-1987 13/20 austrinken.