Château du Glana

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5, le Glana
33250 Beychevelle
(Saint Julien) FRANKREICH
Tel.: 0033 556 59 06 47 / Fax: 0033 556 59 06 51
E-Mail: contact@chateau-du-glana.com
Internet: www.chateau-du-glana.com

Besitzer: Jean-Paul Meffre
Önologe: Christophe Ollivier
Erbaut: 1870
Rebenfläche: 59,50 ha
Pflanzendichte: 6‘666 Rebstöcke pro ha
Rebenbestand: 67% Cabernet Sauvignon, 27% Merlot und 6% Cabernet Franc
Alter der Reben: im Durschnitt 25 Jahre (Angabe 2013 Internet)

Rotwein

Château du Glana, Saint-Julien AC

Jahresproduktion: ca. 120‘000 Flaschen

*****

Zweitwein

Pavilon Glana, Saint-Julien AC

Jahresproduktion: ca. 55‘000 Flaschen


Château du Glana wurde 1870 erbaut, also gerade 15 Jahre vor der grossen Klassifizierung der Bordeauxweingüter, die 1855 stattfand. Die 5 ha Böden, die dazumal von Monsieur Cayax gekauft wurden, worauf dann auch das kleine Château gebaut wurde, gehörten dazumal zu Château Saint-Pierre, das 1855 als 4ème Grand Cru Classé eingestuft wurde. Leider wird aber bei einem Verkauf von Land im Bordeaux, die Klassifizierung nicht weitergegeben oder aufgeteilt, diese bleibt fest beim Château, das die Klassifizierung erhielt. Château du Glana ist jedoch mit seinem Standort in bester Gesellschaft, gegenüber der Strasse liegt das prestigeträchtige Château Ducru-Beaucaillou und links von du Glana, steht man davor, ist Gloria und Saint-Pierre. 1961 kaufte, nach mehreren vorangegangen Handänderungen, das Weingut Gabriel Meffre. Er bekam die Gelegenheit, weitere Rebenlandgrundstücke von Château Lagrange dazuzukaufen und baute damit die Rebenfläche auf 43 ha aus.
Zur Internetseite ist zu sagen, dass diese zwar schön ist, aber ein Zahlenchaos enthält, das nur mit Zeitaufwand verstanden werden kann. Ein Beispiel daraus ist, zuerst gibt man eine Pflanzendichte von 7‘000 Rebstöcken an, jedoch bei den Jahrgangsbeschreibungen, sind es dann einfach 400 weniger. Es macht eben ein Unterschied, hat man 120’000 Flaschen Wein mit 6’666 Rebstöcke oder mit 7’000 Rebstöcken erreicht.

2018Château du Glana, Saint-Julien. 14,5 Vol% Alc. Angaben ca. 65% Cabernet Sauvignon und 35% Merlot.
Dunkles Kirschrot. Das Bouquet ist weich, fruchtbetont, tief und mir gefällt er wieder mal, zum Umhängen gut. Die beiden Hauptaromen Frucht und Holz kommen gestaffelt, zuerst die Frucht in Richtung Cassis gehend, dann das Holz mit feiner Süsse. Im Gaumen wirkt er recht fett und vollmundig, wobei Frucht und Holz hier in der Balance stehen. Ein sehr feiner Wein, mit Schwarzschokoladen-Bitternote und sehr langem Nachhall. Bewertung von Anderen: James Suckling 92-93/100, Markus del Monego 91/100, René Gabriel 17/20.
Am 0801-2021 17/20 aus dem Veritas/Riesling-Zinfandel/Riedel-Glas.
2016Château du Glana, Saint-Julien. 56% Cabernet Sauvignon und 44% Merlot.
2015Château du Glana, Saint-Julien. 60% Cabernet Sauvignon und 40% Merlot.
2014Château du Glana, Saint-Julien. 70% Cabernet Sauvignon und 30% Merlot.
2013Château du Glana, Saint-Julien. 69% Cabernet Sauvignon und 31% Merlot. 
2012Château du Glana, Saint-Julien. Ernte vom 02. bis 17. Oktober. Mischsatz 60% C.S. und 40% Merlot. Ertrag 44,5 hl pro ha. Ausbau 12 Monate im Barrique.
2010Château du Glana, Saint-Julien. Ernte vom 25. Sep. bis 12. Okt. Mischsatz 60% C.S. und 40% Merlot. Ertrag 43,5 hl pro ha. Ausbau 12 Monate im Barrique davon waren 45% neue. Alk.14 Vol%. Tief dunkles violett bis Kirschrot. In der Nase zeigt er Tiefe, gibt aber kaum etwas her. Im Gaumen ist das anders, dort zeigt er sich von der fruchtigen, vollmundigen, feinen, leichteren aber angenehmeren Art. Es ist ein sehr sauber gemachter Wein, mit dezenten Hefen und Kirschen-Aromen. Im Moment würde ich diesen am Mittagstisch geniessen, wenn es warm ist, noch besser wird er aber sicher in 5 bis 10 Jahren.
Am 08-09-2013 15/20 aus dem Viña/404/Schott-Glas.
2010Pavilon Glana, Saint-Julien. Mischsatz 60% C.S., 31% Merlot und 9% C.F. Ausbau 12 Monate im Barrique davon waren 15% neue.
2009Château du Glana, Saint-Julien. Ernte vom 25. September bis 12. Oktober. Mischsatz 53% C.S. und 47% Merlot. Ertrag 43,5 hl pro ha. Ausbau 12 Monate im Barrique. Alk.14 Vol%. Tief dunkles Kirschrot. Das Bouquet mit immer noch überraschender Frische und das auch noch beim heissen Jahrgang 2009. Er duftet kräftig gut nach Holunder und Hefe, sehr ansprechend. Im Gaumen vollmundig, aromatisch zwischen Kirschen und Holunder. Seine dezenten bitter und feinen Röstaromen, können aber auch im weiteren Reifungsprozess mit Härte reagieren, das gerade, weil er nach hinten bereits etwas schlank wirkt. Er bringt aber einen guten Nachhall mit, der Abgang jedoch bleibt aus. Trotzdem, dieser Wein überrascht und das sicher noch in den nächsten drei Jahren, danach sollte ich den Wein nochmals prüfen.
Am 06-12-2016 16/20 aus dem Gastro/Gabriel-Glas.
1970Château du Glana, Saint-Julien. Dunkles Mahagonirot. Das Bouquet sehr dezent, rustikal, nach Frucht und Waldboden und etwas Süsse. Im Gaumen mit mehr Frucht als im Bouquet und er zeigt kaum Ermüdungserscheinung. Er hat immer noch genug Fett in seiner Struktur und trocknet daher kein bisschen aus. Er bringt einen fruchtigen Nachhall und kommt bei mir mehr als entspannende Medizin an. Ein eleganter eher leichter Wein, mit den früher doch mehr anzutreffenden Grün-Aromen.
Am 30-01-2012 15,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas.

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