Château de Môle
33570 Puisseguin
(Libournais Bordeaux) FRANKREICH
Tel.: 0033 557 74 60 86 / Fax: 0033 557 24 09 27
Internet: www.chateau-de-mole.fr
Besitzer: Eric Auger seit 2006
Leiter: Bernard Lenier
Önologe: Stéphane Toutoundji
Organisation: Maryline Nouet
Rebenfläche: 18 ha
Rebenbestand: 5% Cabernet Sauvignon, 85% Merlot und 10% Cabernet Franc
Rotwein
Château de Môle, Puisseguin, Saint-Emilion AC
Alter der Reben: ca. 45 Jahre
Ertrag: 35 hl/ha
Ausbau: 12-15 Monate in neuen Barriques
*****
Zweitwein
Roc Saint-Jaques
Alter der Reben: ca. 35 Jahre
Ertrag: 45-50 hl/ha
Sehr schön, im 2006 renoviertes Château aus dem 17. Jahrhundert. Es ist nicht nur ein Ort für guten Wein geworden, sondern auch ein Ort zum Übernachten. Tage wie Wochenaufenthalter, die vom Rummel in Saint-Emilion genug haben, finden hier einige komfortable Zimmer, zu einem noch vernünftigen Preis. Die Gegend im Hinterland von Saint-Emilion, bietet dem interessierten Besucher dieser Landschaft auf jeden Fall mehr als nur Reben in Reinkultur, wie das um Saint-Emilion herum zu sehen ist. Leider hat der Abstand zum Rummel auch den Nachteil, dass man nur selten das Glück hat, neben dem Hotel, auch noch ein gutes Restaurant zu finden. Im Umkreis von etwa 8 km zum Château, findet man aber doch ein paar wenige empfehlenswerte. Natürlich sollte man aber trotzdem den Weg nach Saint-Emilion nicht meiden und den von Reben und Geschichte nur so strotzende kleine Weinort besuchen. Die Rebenlagen ausserhalb der Gemeinde Saint-Emilion, man nennt Sie auch die Satelliten, werden meiner Meinung nach zum Teil erheblich unterschätz. Dies können Weine, wie zum Beispiel der Château de Môle oder Château Munch, in Blindverkostungen immer wieder belegen. Seit 2013 verkauft Château de Môle nun die ganze Jahresabfüllung an einen Händler in Bordeaux, dies hat zur Folge, dass die Weine in der Schweiz um etwa 20% ansteigen würden. Es ist nun jedem seine Sache, will er eine solche Politik weiter unterstützen.
| 2009 | Château de Môle. Tief dunkles klares Kirschrot. In der Nase kommt er kräftig, schwer und doch offen mit einem intensiven Merlot, Rotbeeren-Bouquet. Das Barrique überwiegt der Frucht. Im Gaumen ist er dann fast sämig fein und auch hier, mit dominierenden süssen Barrique, Karamell und Zimt-Aromen. Es ist ein vollmundiger Wein mit sehr langem Nachhall der seine Frucht, die an gebackene Zwetschgen und Kirschen erinnert, erst mit der Zeit im Glas Preis gibt. Er ist gefälliger als der 2008er und hat mehr Fett doch wird wohl, kommen beide in die erste Reife, der 2008er mehr Frucht bringen. Am 11-02-2012 +16,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas. Trinken sicher bis 2020. Martin Sutter. |
| 2008 | Château de Môle. Dunkles Kirschrot. Im Bouquet sehr fein, zeigt Tiefe mit den Noten von Barrique, Vanille und roten, süssen Beeren. Im Gaumen ist er vollmundig, sehr fein, elegant und fruchtig. Er ist kein Schwergewicht, dafür aber ausgeglichen und jetzt schon ein absoluter Spassmacher. Sein Nachhall ist sehr lang, im Abgang deutet er sich erst an. Trinken jetzt bis 2020. Am 27-02-2011 16,5/20 aus dem Sommelier/Chianti/Riedel-Glas. Martin Sutter. |
| 2006 | Château de Môle. Dunkles, mattes Bordeauxrot. Das Bouquet zeigt tiefe, darin sind Barrique-Noten und die dazu passende Süsse vorhanden. Im Gaumen herrscht die Frische mit dem Geschmack von leicht süssem, schwarzem Kirschen-Kompott. Die Toast-Aromen, die vom Barrique abstammen, sind mit den Tanninen zusammen noch etwas bitter. Es ist ratsam diesen Wein im Moment auf keinen Fall unter 18°C zu trinken. Er hat viel Kraft und ist noch attackierend, aber als Essensbegleiter zu Wachtel, Hase, Fasan oder gegrilltem Fisch, passt er jetzt schon, was sich wenn der Wein mehr Reife zeigt, wieder ändern kann. Am 08-05-2010 15,5/20 aus dem Viña/504/Schott-Glas. Trinken sicher bis 2015. Martin Sutter. |

