Château Tournefeuille
Au Pradeau
33500 Néac
(Libournais Bordeaux) FRANKREICH
Tel.: 0033 557 51 18 61 / Fax: 0033 557 51 00 04
E-Mail: epetit@chateau-tournefeuille.com
Internet: www.chateau-tournefeuille.com
Besitzer: SCEA Château Tournefeuille, Familie Petit-Cambier
Rotwein
Château Tournefeuille, Lalande de Pomerol AC
Rebenfläche: 18 ha
Rebenbestand: 62% Merlot, 33% Cabernet-Franc,
3% Cabernet Sauvignon und 2% Malbec
Ausbau: 18 Monate 20% im Tank und 80% in gebrauchten Barriques, wenig Neue
Jahresproduktion: 75’000 Flaschen
Kleines, wunderschön gelegenes Château, mit Aussicht über das ganze Land und auch in direkter Sicht zu Château Pétrus. Aber nicht nur die Aussichten sind es die dort verwöhnen, sondern auch die Weine, die von dieser Familie produziert werden. In Saint-Emilion wird auf dem Château la Révérence ein hoch stehender Grand Cru produziert, der so manchem 1er Cru Classé aus dem Dorf, noch den Rang ablaufen kann. Auch im Pomerol bekommt man mit dem Château L’Ecuyer, der mit Finesse glänzt ebenfalls einen Wein, der sich neben anderen grossen Namen im Pomerol sehen lassen kann. Mit dem Château Tournefeuille hingegen, hinkte die Qualität meiner Meinung immer etwas hinterher. Nun mit dem neuen Keller sieht das heute anders aus, die Weine sind zugänglicher und harmonischer geworden.
| 2023 | Château Tournefeuille, Lalande de Pomerol AC. 14Vol%Alc. Assemblage 68% Merlot und 32% Cabernet Franc. Jahresproduktion 75’000 Flaschen. Die Farbe, ein dunkles, mattes Bordeauxrot. Das Bouquet fein, zeigt Tiefe, wirkt holzbetont und kommt mit dezenter Bitternote an. Die kaum wahrzunehmende Frucht, erinnert etwas an Johannisbeeren. Im Gaumen durch die feine, gute Säure, zeigt er sich frisch-fruchtig, geht dann aber auch wieder zu etwas mehr Holz- und Röstaromen, über die auch hier eine dezente Bitternote hinterlassen. Ein knackig fruchtig anmutendes Mittelgewicht, das für „Ich will noch mehr, hat’s noch mehr?“ steht. Aus der langen, schon verflossenen Zeit, aus der ich diese Weine kenne, ist das für mich der beste Tournefeille den ich bis heute trinken durfte. Bewertung Anderer: James Suckling 90-91/100, Markus del Monego 91/100. Am 21-02-2026 +16/20 aus dem Signature/Lallement/No3 50cl/Lehmann-Glas. Martin Sutter. |
| 2009 | Château Tournefeuille. Tief dunkles Bordeauxrot zur Mitte hin fast schwarz. In der Nase schwer dicht, wirkt verschlossen. Im Gaumen gute Fülle mit Süsse und spürbar ausgereifter Frucht. Trockenes Ende ohne Abgang aber gutem Nachhall. An der VINEXPO in Bordeaux. Am 22-06-2011 14,5–15/20 aus einem C+S Bordeaux-Glas. Martin Sutter. |
| 2008 | Château Tournefeuille. Tief dunkles Kirschrot. In der Nase kommt er fein, warm, mit frischem Holz und roten Beeren. Im Gaumen zeigen sich leichte Röstaromen, zudem wirkt der Wein immer noch mit einer sehr angenehmen Frische und ist noch voll in der Fruchtphase. Die Grün-Noten, die wir im den Jahrgängen 04 und 05 finden konnten, sind hier nicht mehr vorhanden. Im Gegenteil, bei diesem zeigt sich mehr die Moderne mit etwas Vanille und einer zurückhaltender Süsse. Im nächsten halben Jahr braucht der Wein sicher etwas mehr Luft um ein wirklich angenehmes Trinkvergnügen zu bringen. Dekantieren Sie diesen Wein deshalb sicher eine halbe Stunde vorher. Am 06-08-2010 14,5/20 aus einem Bordeaux-Glas. Martin Sutter. |
| 2005 | Château Tournefeuille. Sehr tief dunkles Bordeauxrot. Fein, süss, fruchtig und sehr frisch wirkende Nase. Ein runder, fetter und im Finale etwas bitter werdender Wein. Dürfte auch noch ein bisschen länger sein. Das Holz ist sehr schön eingebunden und am Schluss kommt ein funken Süsse hinzu. Es gibt Leute die mögen diese frische Art von Bordeaux, wenn sie zum Essen serviert werden, zähl ich mich auch dazu, wenn Sie eher die Reife mögen, legen Sie ihn noch bis 2010-2012 weg, und Sie werden einen runden und guten Wein erhalten. Am 10-11-2007 14/20 (eher steigend) aus dem Chianti/Sommelier/Riedel-Glas. Martin Sutter. Nochmals. Dunkles, gereiftes Bordeauxrot. Kräftiges Bouquet mit Holz, Himbeeren und animalisch süssen Noten. Im Gaumen mit guter, fetter, sowie immer noch deutlicher Säure- und Tannin-Struktur. Alte, gute Bordeauxschule mit den klassischen, erdigen Holz- und für zum Merlot passenden Himbeeren-Noten. Jetzt in guter Reife auch wenn das Optimum noch nicht erreicht ist. Dieser Wein wird mit weiterer Reifung sicher noch an Himbeeren-Aromen und Feinheit zulegen. Die Anfangs eher überzogenen Holzröstaromen, wandeln sich mit der Zeit zu Kaffeeröstaromen und lassen damit den Wein noch etwas weicher erscheinen. Am 01-07-2016 +15,5/20 aus dem Sommelier/Chianti-Riedel-Glas. Trinken bis 2025. Martin Sutter. |

